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Montag, 2. Oktober 2017

wU18: Man stand sich selbst im Weg

Am 01.10.17 hatte die weibliche u18 den BBC Erkelenz zu Gast. Obwohl beide Mannschaften zum Großteil aus unerfahreneren Spielerinnen bestanden und nur zu fünft waren, war schon in der Aufwärmphase klar, dass die weibliche u18 der RAIDERS die fittere Mannschaft war.

Doch während des Spiels zeigten sich gerade in der Defense oftmals die gleichen Fehler wie bereits im letzten Spiel. Fehlende Absprachen und mangelhaftes Ausboxen erleichterten es den Spielerinnen aus Erkelenz Punkte zu erzielen. Im Angriff traute man sich zu wenig zu und befolgte Anweisungen nicht. Man hatte den Eindruck die Spielerinnen seien nie richtig im Spiel angekommen, geradezu schläfrig lief man von Korb zu Korb.

Tempowechsel, Fastbreaks und Kampgeist? – Fehlanzeige.
Gerade letztgenanntes war das womit die RAIDERS im letzten Spiel überzeugen konnten. 

Die erste Halbzeit plätscherte so vor sich hin und man kassierte einige unnötige Punkte, hatte aber selber das Wurfpech gepachtet.

Im dritten Viertel hingegen zeigten die RAIDERS ihre Stärken und drehten das Spiel um: Man setzte die Gegner schon früh unter Druck und konnte so viele Steals holen, die häufig auch den Weg in den Korb fanden. Das dritte Viertel war das Viertel in dem die Spielerinnen sich auf ihr Spiel konzentrierten und alles gaben. Nicht verwunderlich ist es also, dass dieses Viertel hoch gewonnen wurde.
Die RAIDERS waren wieder bis auf 8 Punkte herangeklettert und nun war wieder alles möglich.
Hatte man doch die letzten zehn Minuten alles gegeben und so gut gespielt, ließ die Leistung aller Spielerinnen nun wieder nach und der Trott der ersten Halbzeit schlich sich wieder ein. Man ließ noch weitere unnötige Punkte zu, ehe das Spiel schließlich mit 35:53 verloren wurde.

Positiv zu erwähnen ist aber das Umsetzen der erlernten Einwurfsysteme, der Kampgeist im dritten Viertel und dass alle Spielerinnen der RAIDERS gepunktet haben.


Es spielten: Margonya Yoken (11 Punkte; 1/2), Nejla Nergiz (2 Punkte), Mia Reuter (8 Punkte), Shirin Mazini (8 Punkte) und Anna Voßbeck (6 Punkte)